Facts –
Wissenswertes

Der grösste Teil der Via Glaralpina führt durch das bestehende Wanderwegnetz. Einige Abschnitte, v.a. im alpinen (blau-weissen) Bereich, müssen jedoch neu ins Wegnetz aufgenommen werden. Im Rahmen der laufenden Routenplanung der drei Gemeinden werden als Ausgleich einige Wegstrecken gestrichen. Somit wird das Wanderwegnetz im Gesamten also nicht vergrössert. Mit der Via Glaralpina werden vielmehr bestehende Lücken geschlossen und dadurch die Attraktivität des Wanderwegnetzes gesteigert.
Auf den neu geplanten Abschnitten müssen keine neuen Wege oder Wegstrassen gebaut werden. Überall sind bereits Pfade und Wegspuren vorhanden – Zeichen, dass diese Routen bereits des öfteren begangen werden. Einzelne exponierte Stellen müssen jedoch mit technischen Einrichtungen (Ketten, evtl. Eisenbügel) gesichert werden.

Abgesehen von einer periodischen Kontrolle und Instandhaltung der wenigen technischen Einrichtungen und der Signalisation erfordern Alpinwanderwege keinen Unterhalt. Die neuen Wegabschnitte tangieren keine offiziellen Schutzgebiete mit Ausnahme von rund 300 m entlang der Grenze des Jagdbanngebiets Schilt (Heustock – Schwarzstöckli). Allfällige lokale Schutzinteressen im Bereich der neuen Wegabschnitte wurden mit der Wildhut abgeklärt und in der definitiven Routenführung berücksichtigt.

Fünf neue Wegabschnitte liegen im UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona:
+  Fanenstock – Stuelegghorn
+  Sunnehöreli – Wissmilen (Guldergrat / Gipsgrat)
+  Widersteinerfurggel – Gufelstock (Chüebuch)
+  Gufelstock – Heustock
+  Fedensattel – Nüenchamm

Im UNESCO-Welterbeperimeter ist der «sanfte Tourismus» erlaubt resp. sogar erwünscht, solange dieser kontrolliert stattfindet. Die Signalisation offizieller Wege ermöglicht erst die Kanalisierung der Besucher auf vorgegebenen Linien.
Die Via Glaralpina kann einerseits als mehrtägige Weitwanderung absolviert werden, andererseits bestehen viele Möglichkeiten, ein- und auszusteigen. Diese Etappenorte sind gut zugänglich und durch öffentliche Verkehrsmittel oder Alpentaxis meist ganz oder mindestens teilweise erschlossen.
Alle technisch anspruchsvollen Abschnitte können auf weniger exponierten, bereits bestehenden Bergwanderwegen umgangen werden. Die Etappen der Via Garalpina können den konditionellen Voraussetzungen der Begeher angepasst werden. Als Etappenorte dienen bestehende Berggasthäuser, SAC-Hütten oder auch Hotels/Pensionen. Einzige «logistische Schwachstelle» bildet zurzeit die kleine Schutzhütte auf dem Panixerpass, deren Platz- und Komfortangebot (noch) als eher rudimentär eingestuft werden muss.

Die Trägerschaft

Der Verein Glarner Wanderwege (www.glarnerwanderwege.ch) bildet die Trägerschaft der «Via Glaralpina» und ist Mitglied des Verbands Schweizer Wanderwege.

«Die Finanzierung ist gesichert –
Herzlichen Dank für die tolle Unterstützung.»

Terminplanung

Entscheid Gemeinden Glarus Nord, Mitte & Süd

erfolgt

Baubewilligung, Ausführungsplanung

Frühjahr 2018

Finanzierung

bis Dezember 2017

Realisierung

April – November 2018

Eröffnung

Juni 2019

Kosten

Das Projekt «Via Glaralpina» wird gemäss Planung CHF 300'000.– kosten. Davon werden für die Projektkosten CHF 100'000.– und für den Bau der Via Glaralpina CHF 200'000.– benötigt.

Projektkosten

CHF 100'000.–

Erstellungskosten Via Glaralpina

CHF 200'000.–


Total


CHF 300'000.–


Hauptsponsor

Glarner Kantonalbank

Partner

SAC Sektion Töädi

Trägerschaft

Schweizer Wanderwege Glarnerland